Was bringt junge Menschen, und ich meine hier wirklich junge
Menschen, dazu sich in die Bewusstlosigkeit zu trinken? Ist es Stress in der
Schule, oder im privaten Umfeld? Ist es die Tatsache damit aufzuwachsen und von
den Eltern nichts anderes vorgelebt zu bekommen?
Posts mit dem Label triestingtal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label triestingtal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 15. April 2016
Samstag, 19. September 2015
Der Wochenrückblick #1
Samstag halb
acht in der Früh, was tut man da? Richtig, man schreibt an seinem Blog.
Montag, 10. August 2015
Schande über mich
Schande über mich und mein Haupt, der letzte Eintrag ist fast wieder zwei Wochen her. Doch warum? Zum einen ist es mir ganz einfach zu warm um mich hinzusetzten und etwas zu schreiben. Zum anderen geht es sich zeit mäßig nicht immer so aus wie ich es gerne hätte.
Donnerstag, 11. Juni 2015
Die Menschlichkeit
Ganz egal welches „seriöses“ Tagesblatt man sich im Moment
zur Hand nimmt, man hat das Gefühl es gibt nur zwei Themen. Die Asylpolitik und
welche Partei denn nun in welchem Bundesland regieren wird/soll/muss. Ja, die
Lösung mit den Asylanten in Österreich ist nicht die ideale und das viele
Wähler aus Protest blau wählen ist auch nichts Neues. Aber ist das alles?
Sollten uns nur diese Themen beschäftigen? Ist es nicht viel wichtiger was
nebenan passiert? Und nein, damit meine ich nicht die Länder die an Österreich
grenzen. Sondern ich meine direkt neben uns, bei unseren Nachbarn.
Ich bin ehrlich gesagt froh, oder auch stolz, im
Triestingtal zu wohnen. Hier entstehen tolle Projekte die man eigentlich in die
Welt hinaustragen sollte. Sei es jetzt das Schutzengerltal, die diversen
Brauchtumsgruppen, oder die Menschlichkeit. Gerade letztere wird in letzter
Zeit immer mehr gepflegt! Auf Facebook ist vor kurzem eine Gruppe ins Leben
gerufen worden die sich „Triestingtaler für Triestingtaler“ nennt. In dieser
Gruppe finden Leute Hilfe die sie am dringendsten brauchen. Sei es jetzt eine
mehrköpfige Familie, die sich die Windeln nicht mehr leisten kann, Leute die
unverschuldet ihre Arbeit verloren haben und ernsthaft neue suchen oder auch
Leute denen zum Beispiel der Kühlschrank eingegangen ist und einen brauchen
weil sie unter anderem kleine Kinder zu versorgen haben. Auf der anderen Seite
gibt es Leute die Hilfe anbieten. Möbel werden angeboten, Essen das andere in
großen Mengen weg werfen nur weil es ein paar Tage über dem MHD ist, Leute
posten Jobs von denen sie hören oder lesen, die Liste könnte man auf beiden
Seiten weiter führen.
Wenn wir alle so miteinander umgehen würden, egal ob Weiß,
Schwarz, Braun, Gelb oder was auch immer, würde die Welt ganz anderes aussehen.
Was ich damit sagen will: Schaut ein wenig auf eure Nachbarn und die Menschen
um euch herum. Viele dieser Leute die nichts haben, werden es nie öffentlich
zeigen. Vermutlich aus Angst ausgegrenzt zu werden (bestes Beispiel 12 jährige
mit IPhones). Deshalb: Bringt den Leuten immer den Respekt entgegen, den ihr
auch selbst erfahren wollt und tut was sinnvolles für die Gesellschaft, helft dort wo es gebraucht wird.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Ein neuer Anfang
Kurz nach dem 23.01.2014 entschloss ich mich dazu meinen
Blog genauso schnell einzustampfen wie er auch entstanden ist. Seit einiger
Zeit juckt es mich wieder in den Fingern, tja was soll ich sagen: ICH BIN
ZURÜCK.
Doch warum? Im Triestingtal tut sich einiges, ich werde zwar
nach wie vor nicht zum rasenden Reporter (da gibt es erstens andere und
zweitens weit bessere), aber ich werde wieder meinen Senf zu dem ein oder
anderen Thema geben. Ähnlich wie ich es anno 2013 mit dem Backteam von EL ZWA
gemacht habe (war ja eine exklusive Geschichte). Eventuell werde ich auch
wieder den ein oder anderen mit meinen „5 Fragen an….“ Quälen, dass brachte
damals sehr viele Leser. Natürlich werde ich auch anderes Gedankengut von mir
geben, sei es zu Technik-Kram, Games, oder zu anderem Quatsch.
Damals habe ich blöderweise meine Facebookseite gelöscht und
nicht stillgelegt. Deshalb hoffe ich, dass alle Schäfchen, die damals
mitgelesen haben wieder zu mir finden.
Zum Schluss sei noch eines für den Anfang gesagt: Macht,
wenn Ihr so durchs Leben geht, ein wenig mehr die Augen auf und helft
vielleicht Mal jemanden der es wirklich braucht. Gerade bei uns im Triestingtal
rennt gerade zu diesem Thema eine echt tolle Aktion an.
Freitag, 17. Januar 2014
Der tägliche Wahnsinn eines Pendlers #1
Laut der Statistik Austria pendeln mehr als 53% der Erwerbstätigen, hier gehöre auch ich dazu. Eine Tour sind für mich rund 60km
oder anders ausgedrückt circa einen halb Stunden Fahrtzeit, öffentlich. Warum
tut man sich das an, werden sich viele Fragen. Nun ja, zum einen weil es in
meiner Gemeinde keinen Job für mich gibt. In der Region Triestingtal schaut es
hier zwar etwas besser aus, allerdings zwingt mich hier wieder der Verdienst in
die Ferne zu schweifen. Somit bleibt mir nichts anderes über als nach Wien zu
fahren. Hier erlebt man natürlich allerhand lustiges (oder auch weniger
lustiges), was mich auch auf die Idee gebracht hat Beiträge über „Den täglichen
Wahnsinns eines Pendlers“ zu schreiben. Eigentlich wollte ich im neuen Jahr so
richtig Gas geben und alle zwei Tage neue Einträge schreiben. Leider lässt sich
das mit meinem Berufs- und Privatleben nicht vereinbaren, deshalb werde ich
euch neues nur mehr ein bis zweimal die Woche bieten.
Um euch einen kurzen Einblick zu geben, was man als Pendler
alles erlebt möchte ich ein Foto herzeigen. Entstanden ist das Foto zwar
bereits im September 2013, aber trotzdem echt sehenswert. Hier hat sich der
Lokführer des R 2343 ordentlich verschätzt und blieb ein Stückerl zu spät
stehen. Damals war der Bahnhof Leobersdorf eine Großbaustelle (im Übrigen ist
die Baustelle bis heute nicht fertig). Die Ausrede der ÖBB war, dass zu diesem
Zeitpunkt noch keine Bremstafeln am Bahnsteig montiert waren.
Freitag, 27. Dezember 2013
Das Ende
Das Jahr 2013 geht zu Ende und dies wird wohl einer meiner
letzten Einträge. Ein Jahresrückblick würde nicht viel bringen, da mein erster
Eintrag ja erst am 12. November war. Dennoch war ich etwas überrascht, denn
seit meinem ersten Blog habe ich bereits über eintausend Aufrufe meines Blogs.
Im Schnitt habe ich etwa pro Beitrag 30 Leser. Höhenflüge hatte ich durch „4
Fragen an Elfi Holzinger“ und „Besuch beim Backteam von EL ZWA“. Hier hatte ich
jeweils ca. 100 Leser. Danke dafür.
Für 2014 hätte ich gerne Eure Hilfe. Auf der linken Seite
seht Ihr eine Umfrage, hier gebe ich euch die Möglichkeit bis 05.01.14 um 23:59
Uhr aktiv zu entscheiden wie es hier weitergehen soll. Selbstverständlich bin ich für konstruktive
und sachliche Anregungen immer zu haben. Abschließend wünsche ich euch alles
gute für 2014, wir lesen uns wieder. :)
Dienstag, 10. Dezember 2013
Faszination Tradition
Letztes Wochenende war ich im Auftrag der Tradition unterwegs, genauer gesagt für die Kahlkopf Teifln. Die Gruppe ist in Pottenstein beheimatet und besteht seit einigen Jahren. Unter anderem durfte ich letztes Wochenende auch die Neuhauser Perchten, die Kreuzberger Perchten, die Loosdorfer Perchten oder auch die Ursprung Teufln kennen lernen.
Von den Gruppen könnten die Masken nicht unterschiedlicher sein, dennoch haben alle ein Ziel und zwar den Leuten eine alte Tradition zu Zeigen. Doch was sollen die Perchten eigentlich bewirken? Wenn man alten Überlieferungen glauben mag gibt es als aller erstes zwei Gruppen von Perchten. Die „guten“ Schönperchten, und die „bösen“ Schiechperchten. Eine der häufigsten Geschichten ist übrigens, dass die Perchten böse Geister verjagen sollen, lange Zeit wurde es auch als gutbringendes Omen bezeichnet wenn man die Perchten an einem Ort sah. Abstammen dürften die Perchten übrigens von der Frau Perchta. Die Frau Perchta dürfte aus der kontinentalgermanischen und slawischen Mythologie stammen, wo sie immer wieder auftaucht.
Von den Gruppen könnten die Masken nicht unterschiedlicher sein, dennoch haben alle ein Ziel und zwar den Leuten eine alte Tradition zu Zeigen. Doch was sollen die Perchten eigentlich bewirken? Wenn man alten Überlieferungen glauben mag gibt es als aller erstes zwei Gruppen von Perchten. Die „guten“ Schönperchten, und die „bösen“ Schiechperchten. Eine der häufigsten Geschichten ist übrigens, dass die Perchten böse Geister verjagen sollen, lange Zeit wurde es auch als gutbringendes Omen bezeichnet wenn man die Perchten an einem Ort sah. Abstammen dürften die Perchten übrigens von der Frau Perchta. Die Frau Perchta dürfte aus der kontinentalgermanischen und slawischen Mythologie stammen, wo sie immer wieder auftaucht.
Auftritte waren in Pottenstein, in Wien und in Baden (der zugleich auch der schönste Lauf ist). Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen sich zumindest einen Lauf pro Jahr anzuschauen und damit eine alte Tradition zu unterstützen. Die Pottensteiner Kahlkopf Teifln sind übrigens dieses Wochenende mit diversen anderen Gruppen ab 17 Uhr in Berndorf.
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Erprobung für die Jugendfeuerwehr Pottenstein
Letztes Wochenende wurde es ernst für die Burschen und
Mädchen der Jugendfeuerwehr Pottenstein, es hieß antreten zur Erprobung. Da die
Jugendgruppe der Pottensteiner Feuerwehr recht groß ist wurde sowohl die erste,
zweite, als auch die dritte Erprobung durchgeführt. Bei der ersten Erprobung
bekommt der zu prüfende ein Testblatt mit 10 Fragen (der Fragenkatalog umfasst
20 Fragen) von denen 6 richtig sein müssen. Die zweite Erprobung wird etwas
schwerer, hier müssen aus 15 Fragen (der Fragenkatalog umfasst 40 Fragen) 9
richtig beantwortet werden. Die 3. Erprobung hat es am schwersten. Hier werden
20 Fragen gestellt (der Fragenkatalog umfasst hier bereits 60 Fragen) aus denen
12 richtig sein müssen.
| Volle Konzentration während des Tests |
Nach dem schriftlichen Teil ging es in die Fahrzughalle,
auch hier mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Bei der ersten Erprobung
müssen die Kinder und Jugendlichen im Auto 5 Geräte finden und kurz erklären,
von diesen 5 müssen 3 richtig sein. Die Herausforderung besteht darin, dass die
Gerätefächer der Autos verschlossen sein müssen. Sprich der Bewerber muss die
Hand auf den Geräteraum legen (Toleranz ca. eine Handbreite), dort sollte dann
das gesuchte Gerät tatsächlich verstaut sein. Bei der zweiten Erprobung bekommt
der Prüfling 10 Geräte, hier müssen 6 richtig genannt werden. Die dritte Erprobung
bekommt 15 Geräte, von denen 9 richtig sein müssen.
| Großes Auto erfordert großes Wissen |
Für die erste Erprobung ist hier das Ende erreicht. Für die
zweite und dritte geht es weiter, hier müssen nun Kleinlöschgeräte gefunden
werden (wie bei der vorherigen Station). Die zweite Erprobung bekommt 3
Kleinlöschgeräte, davon müssen zwei richtig sein. Die 3. Erprobung bekommt 5
Geräte und muss 3 richtig erkennen und erklären. Nun haben auch die Kinder und
Jugendlichen der zweiten Erprobung die Tests überstanden, für die dritte Erprobung
geht es nun ins Finale.
Bei der Station „Verhalten in der Gruppe“ muss das Mitglied
der Feuerwehrjugend folgende Kommandos ausführen:
● Grundstellung („Habt acht“)
● Ehrenbezeigung des Einzelnen
● „Ruht“-Stellung
● Wendungen
● Abtreten
Danach müssen noch folgende Kommandos gegeben werden:
● Übernahme des Kommandos
(Zweierreihe und
Linie zu zwei Gliedern)
● Antreten einer Gruppe in geschlossener Ordnung
● Ausrichten
● Ehrenbezeigung in der Gruppe
● Marsch
● Abtreten
Aus all dem müssen 7 Aufgaben richtig erfüllt werden.
| Auch das Exerzieren will gelernt sein |
Zum Abschluss
müssen die jungen Feuerwehrleute noch eine Unfallstelle richtig absichern,
dabei sind mindestens 4 Sicherungsmaßnahmen richtig zu treffen.
| Richtiges Absichern ist ein wichtiger Bestandteil |
Alles in allem keine einfache Sache für die jungen Damen und Herren, vor allem wenn man bedenkt, dass sie hier erst am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Abgenommen wurde die Prüfung von Abschnittsbrandinspektor Gerald Lechner
der Freiwilligen Feuerwehr Furth. Am Ende gab es noch lobende Worte von Abschnittsbrandinspektor Gerald Lechner, Hauptbrandinspektor Thomas Schonaklener, Hauptlöschmeister Gerhard Pertl und Feuerwehrmann Stefanie Pertl.
4 Fragen an Andrea Panzenböck
Dies mal durfte ich Andrea Panzenböck ein paar Fragen stellen. Andrea
unterstützt unter anderem das Benefizkonzert von EL ZWA, setzt sich für Kinder
ein und hat’s gerne etwas schräg.
„Hallo Andrea, du unterstützt das Benefizkonzert von EL ZWA am 13.12.13, was hat dich dazu bewegt? Ich liebe Kinder – das hat mich dazu bewegt.“
„Ich finde die Idee von EL ZWA einfach grandios, Kinder aus der Umgebung zu unterstützen und ihnen Freude zu bereiten. Schade dass ich nicht selbst am Konzert sein kann – aber da kommen die Kinder meiner Kindergruppe zu mir.“
„In St.Veit soll demnächst das Projekt „Ich gehe zu Fuß zur Schule“ starten, soweit ich weiß wurde das Projekt von dir ins Leben gerufen. Was kannst bzw. möchtest du uns darüber erzählen?“
„Das Projekt läuft schon seit drei Wochen. Leider behindern viele besorgte Eltern, die ihre Kinder direkt vor der Schule aussteigen lassen die Zufahrt zur Schule und schaffen somit zusätzliche Gefahrenzonen für Kinder die zu Fuß zur Schule gehen. Wir möchten mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass es für die Kinder schöner ist, wenn nicht rundherum Autos sind.“
„Auf deinem Blog (Andreas Blog) habe ich deinen Beitrag „Träume sind Schäume…“ gelesen. Die meisten (oder sogar alle?) Gemeinden im Triestingtal gelten als „Familienfreundlich“. Findest du, dass in den Gemeinden zu wenig für Familien gemacht wird?“
„Ja absolut – das finde ich! Kinder stehen hier in der Umgebung oft hinten an. Es wird so viel Geld in den Gemeinden ausgegeben, das man sicher auch sinnvoller einsetzten könnte. Ich denke aber auch, dass da oft die Bürokratie ein großes Hinderniss ist. Alles in allem sollten wir einfach mehr auf unsere Kinder hören, ihnen zuhören, sie beobachten, mit ihnen spielen, die Welt mit ihren Augen betrachten – dann würden wir vielleicht vieles anders machen und mehr Plätze haben an denen sie sich austoben können.“
„Magst du uns noch etwas über dich verraten? Hobby’s, Lieblingsfilme oder einfach das Lieblingswetter?“
„ Sehr gerne: Hobby’s – klar und definitiv – Zeit mit Kindern verbringen, basteln, backen, plaudern, Freunde treffen und auch mal ein gutes Buch lesen Lieblingsfilme: Gefangen genommen hat mich: Ziemlich beste Freunde Und sonst – eigentlich alles was ein bisschen „anders“ ist – vom alltäglichen abweicht – auch ein wenig „schräg“ ist. Pulp fiction oder Gilberts Grape – Irgendwo in Iowa zum Beispiel.
Mein Lieblingswetter: SONNE SONNE SONNE – alles was über 30
Grad ist, ist gut.“
„Hast du noch ein persönliches Statement für uns?“
Freitag, 29. November 2013
Familienfreundlich
Das Triestingtal gilt als familienfreundliche Region. Ich
frage mich allerdings immer öfter wie man solche Titel bekommt. Wenn man sich
die Konzepte der meisten Spielplätze anschaut kommt einem das Grauen. Rückt man
bestimmte Spielplätze in das rechte Licht, erinnert das ganze aufgrund des Alters
ein wenig an Bilder aus Tschernobyl. Genauso verstehe ich nicht, wie man
Spielplätze planen kann und diese dann auf Schotter setzt (als Fallschutz!). In
meiner Kindheit gab es noch Rindenmulch, der glaube ich jeden Fall weit besser
bremst als Schotter. Mein Tipp an die Gemeinden wäre vielleicht ein bisserl
mehr Geld für solche Projekte in die Hand zu nehmen und sich anschließend
Gedanken darüber zu machen was sinnvoll und auf Dauer gesehen ökonomisch ist.
Von Designerpreisen hat kein Kind etwas, für ein Kind zählt der Spaß und der
vergeht einem auf den meisten Spielplätzen.
Mittwoch, 27. November 2013
Das Triestingtal im Weltall
Mittwoch ist für mich immer ein interessanter Tag, da hier die neuen Bezirksblätter erscheinen, feine Sache da es die Bezirksblätter auch als E-Paper gibt. Besonders fasziniert hat mich ein Artikel über Technik aus dem Triestingtal die ins Weltall fliegt. Das in Berndorf ansässige Unternehmen RUAG Space, stellt GPS-Navigationsempfänger her die speziell auf den Einsatz im Weltall ausgelegt sind. Mit einer russischen Rockot-Rakete wurden drei Satelliten mit Berndorfer Technik in All geschossen. Ziel der Mission ist die genaue Vermessung des Erdmagnefeldes und seiner Veränderungen. Anhand solcher Missionen sieht man eigentlich einmal wie wichtig der Wirtschaftsstandort Triestingtal ist.
Umso beschämender ist die Lage der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region. Relativ unattraktive Fahrpläne, im Winter gibt es nur bei den wenigsten Bahnhöfen feste Unterstellmöglichkeiten und wenn ist der Zustand, bzw. die Planung, mehr als fragwürdig. Manch einer mag hier die ÖBB in die Schuld nehmen, ich sehe die ÖBB hier aber nur als Teilschuldigen. Vielmehr sollten sich hier die Gemeinden um ein vernünftiges und attraktives Verkehrskonzept bemühen! Interessant wäre zum Beispiel auch eine vernünftige Anbindung an das Einkaufszentrum Bloomfield. Wie man an der aktuellen Ausgabe der Bezirksblätter nämlich sehen kann, gibt es noch immer sehr viele Leute die das Triestingtal als Ausflugsziel wählen, sei es zum Wandern, Bergsteigen oder Radfahren.
![]() | |
| Die einzige Unterstellmöglichkeit auf einem der Leobersdorfer Bahnsteige. |
Montag, 25. November 2013
4 Fragen an Markus Leshem
Damit der Montag gut anfängt präsentiere ich euch hier die nächste Fragenrunde, diesmal stand mir Markus Leshem Rede und Antwort. Markus ist Redakteur bei den Bezirlsblättern, Musiker und Schriftsteller.
"Hallo Markus, soweit ich weiß bist du Redakteur bei den Bezirksblättern, spielst in einer Band und bist verheiratet. Wie bekommt man das unter einen Hut?"
"Im Grunde gar nicht. Es gehört schon eine gesunde Portion Irrsinn dazu. Wie du weisst, habe ich ja neben dem Triestingtal auch noch eine zweite Region zu betreuen, was jede Woche in ziemlich viel Arbeit mündet. Aber ich mach es gern und entgegen anderslautender Gerüchte kann ich auch finanziell ganz gut davon leben. Also von der Zeitungsarbeit. Musik und Ehe kosten mehr Geld, als sie abwerfen. ;)"
"Magst du uns noch etwas über dich verraten? Hobby’s, Lieblingsfilme oder einfach das Lieblingswetter?"
"Hobbys: Songwriting, EL ZWA (Band), gute Games zocken (aktuell Assassins Creed: Black Flag), Serien süchteln.
Lieblingsfilme: Der Pate 1, Star Wars – Das Imperium schlägt zurück, The Big Lebowski, Unforgiven, 3:10 to Yuma, Superman (Christopher Reeve).
Lieblingsserie: LOST – Da wird nie was drüber gehen. Hab sogar ein Tattoo das darauf Bezug nimmt.
Lieblingswetter: Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Später Frühling und früher Herbst sind eigentlich optimal."
"Am 13. Dezember gebt ihr ein Benefizkonzert für das Haus Kinderlachen in Enzesfeld, was bewegt einen dazu?"
"Das ist eine sehr gute Frage, die sehr einfach zu beantworten ist. Wir beschweren uns alle täglich über unsinnige Dinge, die uns stören oder die uns fehlen und übersehen dabei, wie gut es uns allen eigentlich geht. Die Kinder, für die wir spielen, haben kein richtiges Zuhause, keine 50 Spiele für die Playstation und oft nicht mal die für Kinder so dringende Liebe und Zuwendung von Papa und Mama. Ich musste Weihnachten nie in einem Heim verbringen und kann mir nicht vorstellen, wie das für ein Kind sein muss. Um ihnen ein wenig das Weihnachtsfest zu versüßen opfern wir also ein paar Stunden unserer Freizeit. Das ist kein großes Opfer, denke ich. Die Gschrappen haben Freude mit den zusätzlichen Geschenken, die wir besorgen und unser Karma-Punktestand steigt auch ein wenig. Alles in allem also eine Win-Win-Situation."
"Aus sicherer Quelle hab ich erfahren, dass du ein Buch Namens „Wien Blutet“ geschrieben hast. Angeblich hätte es dazu Fortsetzungen geben sollen, wird es die geben?"
"Ach, das hat der feine Herr also erfahren, ja? ;o) Es stimmt, dass dazu Fortsetzungen geplant waren und auch immer noch sind. Das Ganze ist ja als Trilogie angelegt und wer das erste Buch kennt weiß, dass das offene Ende viele Fragen und Möglichkeiten offen lässt. Aktuell passt es jedoch irgendwie nicht, das zweite Buch fertig zu schreiben. Die ersten fünf Kapitel sind fix und fertig auf einer externen Festplatte gesichert, aber irgendwie kann ich das momentan nicht zu Ende bringen. Bitte frag mich nicht, woran es liegt, aber ich bin – was meine Bücher angeht – einer, der aus dem Bauch heraus arbeitet. Sollte das Teil jedoch irgendwann fertig sein, erfährst du es als Zweiter. ;o)"
"Noch ein abschließendes Kommentar?"
"Nothing is true, everything is permitted."
Abonnieren
Posts (Atom)

