Mittwoch, 22. Juli 2015

Das Thema Asylanten im Internet

Man(n) kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. Dies trifft es im Moment wohl am besten wenn man Artikel zu Asylanten liest und sich anschließend die Kommentare dazu durchliest.

Freitag, 17. Juli 2015

Vorurteil Asylanten


Wie man an der Überschrift erkennt, greife ich heute ein Thema auf, dass im Moment wohl kaum mehr die Gemüter erhitzt.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Das moderne Leben

Wir führen ein modernes Leben. Wir können dank Smartphone jederzeit auf unzähliges Wissen zurückgreifen, aber es gibt da auch einige Flüche!

Spam


Pro Tag bekommen wir mehrere Mails von lustigen Chinesen. Diese haben gerade Millionen von Euros geerbt und brauchen unsere Hilfe das Geld aus dem Land zu bekommen. Als Dankeschön bekommen wir die Hälfte des Geldes. Ok, sowas und Anfragen von sexy Frauen aus meiner Umgebung werden gleich raus gefiltert. Besonders schlimm sind eher Urlaubsvergleichseiten, auf denen man einmal gebucht hat und bei der Registrierung kurz unaufmerksam war. Belohnt wird man mit 20 Mails pro Tag, dass man doch wieder buchen soll.

Werbung im Kino


Wenn man früher ins Kino ging  kam zuerst die Werbung (ein zwei Spots), ein oder zwei Trailer, dann wurde die Rolle gewechselt und dann fing der Film an. Heute kommt Werbung (viel, wirklich viel mehr als früher), dann auch die Trailer und dann noch diverse Standbilder die uns wieder Werbung zeigen. Also eigentlich zahlen wir für Werbung. Really?

DLC’s und Spiele


Früher kaufte man sich ein Spiel und hatte tagelang Spaß damit. Heute Kaufst du dir um € 60,- ein Spiel, ladest dir den Day One Patch runter. Dann kannst du dir noch diverse DLC’s zum Vorzugspreis kaufen und hast noch immer ein unfertiges Spiel. Siehe Battlefield mit allen DLC’s kostet ~ € 125,-, fertig ist das Spiel noch immer nicht. Das ist so als ob ich mir ein Haus kaufe um mir anschließend die Wände extra kaufen zu müssen. Die Superlative dazu ist ONLINEZWANG. Ich verstehe, dass Raubkopien ein Problem sind, also lasse ich mir bei ersten Spielen eine Onlineregistrierung einreden. Aber wenn jetzt mein Internet nicht funktioniert, soll oder kann ich also nur mehr Minesweeper spielen?

Passwörter



Ja Datenklau ist ein Problem, aber was uns beim Erstellen eines Passwortes alles abverlangt wird ist absurd. Früher reichte zum Beispiel „merkelsmöpsemachenmunter“. Heute kann dir passieren, dass ein Sonderzeichen dazu gehört, also versuchen wir „merkelsmöpsemachenmunter!“. Die liebe Internetseite meint nun, aber wir brauchen auch eine Zahl. Also: „merkels76möpsemachenmunter!“. Wenn wir nun Pech haben teilt uns die Seite mit das unser Passwort ungültig ist, da das Passwort unserem Nicknamen zu ähnlich ist. Dabei machen nicht ein Sonderzeichen-, Zahlen- und Buchstabenmix das Passwort sicher, sondern die Länge an sich.


Donnerstag, 11. Juni 2015

Die Menschlichkeit

Ganz egal welches „seriöses“ Tagesblatt man sich im Moment zur Hand nimmt, man hat das Gefühl es gibt nur zwei Themen. Die Asylpolitik und welche Partei denn nun in welchem Bundesland regieren wird/soll/muss. Ja, die Lösung mit den Asylanten in Österreich ist nicht die ideale und das viele Wähler aus Protest blau wählen ist auch nichts Neues. Aber ist das alles? Sollten uns nur diese Themen beschäftigen? Ist es nicht viel wichtiger was nebenan passiert? Und nein, damit meine ich nicht die Länder die an Österreich grenzen. Sondern ich meine direkt neben uns, bei unseren Nachbarn.

Ich bin ehrlich gesagt froh, oder auch stolz, im Triestingtal zu wohnen. Hier entstehen tolle Projekte die man eigentlich in die Welt hinaustragen sollte. Sei es jetzt das Schutzengerltal, die diversen Brauchtumsgruppen, oder die Menschlichkeit. Gerade letztere wird in letzter Zeit immer mehr gepflegt! Auf Facebook ist vor kurzem eine Gruppe ins Leben gerufen worden die sich „Triestingtaler für Triestingtaler“ nennt. In dieser Gruppe finden Leute Hilfe die sie am dringendsten brauchen. Sei es jetzt eine mehrköpfige Familie, die sich die Windeln nicht mehr leisten kann, Leute die unverschuldet ihre Arbeit verloren haben und ernsthaft neue suchen oder auch Leute denen zum Beispiel der Kühlschrank eingegangen ist und einen brauchen weil sie unter anderem kleine Kinder zu versorgen haben. Auf der anderen Seite gibt es Leute die Hilfe anbieten. Möbel werden angeboten, Essen das andere in großen Mengen weg werfen nur weil es ein paar Tage über dem MHD ist, Leute posten Jobs von denen sie hören oder lesen, die Liste könnte man auf beiden Seiten weiter führen.

Wenn wir alle so miteinander umgehen würden, egal ob Weiß, Schwarz, Braun, Gelb oder was auch immer, würde die Welt ganz anderes aussehen. Was ich damit sagen will: Schaut ein wenig auf eure Nachbarn und die Menschen um euch herum. Viele dieser Leute die nichts haben, werden es nie öffentlich zeigen. Vermutlich aus Angst ausgegrenzt zu werden (bestes Beispiel 12 jährige mit IPhones). Deshalb: Bringt den Leuten immer den Respekt entgegen, den ihr auch selbst erfahren wollt und tut was sinnvolles für die Gesellschaft, helft dort wo es gebraucht wird.


Mittwoch, 10. Juni 2015

Ein neuer Anfang

Kurz nach dem 23.01.2014 entschloss ich mich dazu meinen Blog genauso schnell einzustampfen wie er auch entstanden ist. Seit einiger Zeit juckt es mich wieder in den Fingern, tja was soll ich sagen: ICH BIN ZURÜCK.

Doch warum? Im Triestingtal tut sich einiges, ich werde zwar nach wie vor nicht zum rasenden Reporter (da gibt es erstens andere und zweitens weit bessere), aber ich werde wieder meinen Senf zu dem ein oder anderen Thema geben. Ähnlich wie ich es anno 2013 mit dem Backteam von EL ZWA gemacht habe (war ja eine exklusive Geschichte). Eventuell werde ich auch wieder den ein oder anderen mit meinen „5 Fragen an….“ Quälen, dass brachte damals sehr viele Leser. Natürlich werde ich auch anderes Gedankengut von mir geben, sei es zu Technik-Kram, Games, oder zu anderem Quatsch.

Damals habe ich blöderweise meine Facebookseite gelöscht und nicht stillgelegt. Deshalb hoffe ich, dass alle Schäfchen, die damals mitgelesen haben wieder zu mir finden.

Zum Schluss sei noch eines für den Anfang gesagt: Macht, wenn Ihr so durchs Leben geht, ein wenig mehr die Augen auf und helft vielleicht Mal jemanden der es wirklich braucht. Gerade bei uns im Triestingtal rennt gerade zu diesem Thema eine echt tolle Aktion an.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Der tägliche Wahnsinn eines Pendlers #2



„Hast du 10 Euro für mich?“

Ein Satz , den jeder schon mal von Freunden, Partner, Kind oder ähnlichem gehört hat. Mich hat dieser Satz sprachlos gemacht, aber fangen wir von vorne an: 

Ich ging dieser Tage aus dem Büro zur U-Bahn, dort am Bahnsteig stand eine junge Frau die sich Augen- und Ohrenscheinlich die Seele aus dem Leib heulte. Da die anderen Leute in der Station keine Wimper rührten, wie man es aus Wien gewohnt ist, ging ich auf die Frau zu um ihr meine Hilfe anzubieten. Kaum war meine Hilfe angeboten verstummte besagte Dame und in der Station herrschte Stille. Im ersten Moment glaubte ich noch etwas Falsches gesagt zu haben, jedoch schaute sie mich mit ernster Mine an und fragte „Hast du 10 Euro für mich?“ Normalerweise bin ich nicht auf den Mund gefallen, dies war allerdings sogar mir zu viel und verschlug mir die Sprache. Da mittlerweile eine U-Bahn in der Station war, drehte ich mich nichtssagend um und stieg ein. 
Ich verstehe nicht, dass Leute (Betonung liegt auf LEUTE, nicht auf Menschen!) mit so etwas wirklich Kapital schlagen wollen. Damit verstehe ich wieder ein wenig das unpersönliche und wenig hilfreiche Wien. Ich jedenfalls werde mir in Zukunft zweimal überlegen ob ich jemand wirklich helfen will.

Freitag, 17. Januar 2014

Der tägliche Wahnsinn eines Pendlers #1



Laut der Statistik Austria pendeln mehr als 53% der Erwerbstätigen, hier gehöre auch ich dazu. Eine Tour sind für mich rund 60km oder anders ausgedrückt circa einen halb Stunden Fahrtzeit, öffentlich. Warum tut man sich das an, werden sich viele Fragen. Nun ja, zum einen weil es in meiner Gemeinde keinen Job für mich gibt. In der Region Triestingtal schaut es hier zwar etwas besser aus, allerdings zwingt mich hier wieder der Verdienst in die Ferne zu schweifen. Somit bleibt mir nichts anderes über als nach Wien zu fahren. Hier erlebt man natürlich allerhand lustiges (oder auch weniger lustiges), was mich auch auf die Idee gebracht hat Beiträge über „Den täglichen Wahnsinns eines Pendlers“ zu schreiben. Eigentlich wollte ich im neuen Jahr so richtig Gas geben und alle zwei Tage neue Einträge schreiben. Leider lässt sich das mit meinem Berufs- und Privatleben nicht vereinbaren, deshalb werde ich euch neues nur mehr ein bis zweimal die Woche bieten.

Um euch einen kurzen Einblick zu geben, was man als Pendler alles erlebt möchte ich ein Foto herzeigen. Entstanden ist das Foto zwar bereits im September 2013, aber trotzdem echt sehenswert. Hier hat sich der Lokführer des R 2343 ordentlich verschätzt und blieb ein Stückerl zu spät stehen. Damals war der Bahnhof Leobersdorf eine Großbaustelle (im Übrigen ist die Baustelle bis heute nicht fertig).  Die Ausrede der ÖBB war, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Bremstafeln am Bahnsteig montiert waren.