Mittwoch, 4. Dezember 2013

Erprobung für die Jugendfeuerwehr Pottenstein

Letztes Wochenende wurde es ernst für die Burschen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Pottenstein, es hieß antreten zur Erprobung. Da die Jugendgruppe der Pottensteiner Feuerwehr recht groß ist wurde sowohl die erste, zweite, als auch die dritte Erprobung durchgeführt. Bei der ersten Erprobung bekommt der zu prüfende ein Testblatt mit 10 Fragen (der Fragenkatalog umfasst 20 Fragen) von denen 6 richtig sein müssen. Die zweite Erprobung wird etwas schwerer, hier müssen aus 15 Fragen (der Fragenkatalog umfasst 40 Fragen) 9 richtig beantwortet werden. Die 3. Erprobung hat es am schwersten. Hier werden 20 Fragen gestellt (der Fragenkatalog umfasst hier bereits 60 Fragen) aus denen 12 richtig sein müssen.

Volle Konzentration während des Tests

Nach dem schriftlichen Teil ging es in die Fahrzughalle, auch hier mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Bei der ersten Erprobung müssen die Kinder und Jugendlichen im Auto 5 Geräte finden und kurz erklären, von diesen 5 müssen 3 richtig sein. Die Herausforderung besteht darin, dass die Gerätefächer der Autos verschlossen sein müssen. Sprich der Bewerber muss die Hand auf den Geräteraum legen (Toleranz ca. eine Handbreite), dort sollte dann das gesuchte Gerät tatsächlich verstaut sein. Bei der zweiten Erprobung bekommt der Prüfling 10 Geräte, hier müssen 6 richtig genannt werden. Die dritte Erprobung bekommt 15 Geräte, von denen 9 richtig sein müssen.

Großes Auto erfordert großes Wissen

Für die erste Erprobung ist hier das Ende erreicht. Für die zweite und dritte geht es weiter, hier müssen nun Kleinlöschgeräte gefunden werden (wie bei der vorherigen Station). Die zweite Erprobung bekommt 3 Kleinlöschgeräte, davon müssen zwei richtig sein. Die 3. Erprobung bekommt 5 Geräte und muss 3 richtig erkennen und erklären. Nun haben auch die Kinder und Jugendlichen der zweiten Erprobung die Tests überstanden, für die dritte Erprobung geht es nun ins Finale.
Bei der Station „Verhalten in der Gruppe“ muss das Mitglied der Feuerwehrjugend folgende Kommandos ausführen:
● Grundstellung („Habt acht“)
● Ehrenbezeigung des Einzelnen
● „Ruht“-Stellung
● Wendungen
● Abtreten

Danach müssen noch folgende Kommandos gegeben werden:
● Übernahme des Kommandos
 (Zweierreihe und Linie zu zwei Gliedern)
● Antreten einer Gruppe in geschlossener Ordnung
● Ausrichten
● Ehrenbezeigung in der Gruppe
● Marsch
● Abtreten

Aus all dem müssen 7 Aufgaben richtig erfüllt werden.

Auch das Exerzieren will gelernt sein

Zum Abschluss müssen die jungen Feuerwehrleute noch eine Unfallstelle richtig absichern, dabei sind mindestens 4 Sicherungsmaßnahmen richtig zu treffen.


Richtiges Absichern ist ein wichtiger Bestandteil


Alles in allem keine einfache Sache für die jungen Damen und Herren, vor allem wenn man bedenkt, dass sie hier erst am Anfang ihrer Laufbahn stehen. Abgenommen wurde die Prüfung von Abschnittsbrandinspektor Gerald Lechner der Freiwilligen Feuerwehr Furth. Am Ende gab es noch lobende Worte von Abschnittsbrandinspektor Gerald Lechner, Hauptbrandinspektor Thomas Schonaklener, Hauptlöschmeister Gerhard Pertl und Feuerwehrmann Stefanie Pertl.



4 Fragen an Andrea Panzenböck

Dies mal durfte ich Andrea Panzenböck ein paar Fragen stellen. Andrea unterstützt unter anderem das Benefizkonzert von EL ZWA, setzt sich für Kinder ein und hat’s gerne etwas schräg.


„Hallo Andrea, du unterstützt das Benefizkonzert von EL ZWA am 13.12.13, was hat dich dazu bewegt? Ich liebe Kinder – das hat mich dazu bewegt.“


„Ich finde die Idee von EL ZWA einfach grandios, Kinder aus der Umgebung zu unterstützen und ihnen Freude zu bereiten. Schade dass ich nicht selbst am Konzert sein kann – aber da kommen die Kinder meiner Kindergruppe zu mir.“


„In St.Veit soll demnächst das Projekt „Ich gehe zu Fuß zur Schule“ starten, soweit ich weiß wurde das Projekt von dir ins Leben gerufen. Was kannst bzw. möchtest du uns darüber erzählen?“


„Das Projekt läuft schon seit drei Wochen. Leider behindern viele besorgte Eltern, die ihre Kinder direkt vor der Schule aussteigen lassen die Zufahrt zur Schule und schaffen somit zusätzliche Gefahrenzonen für Kinder die zu Fuß zur Schule gehen. Wir möchten mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass es für die Kinder schöner ist, wenn nicht rundherum Autos sind.“


„Auf deinem Blog (Andreas Blog) habe ich deinen Beitrag „Träume sind Schäume…“ gelesen. Die meisten (oder sogar alle?) Gemeinden im Triestingtal gelten als „Familienfreundlich“. Findest du, dass in den Gemeinden zu wenig für Familien gemacht wird?“


„Ja absolut – das finde ich! Kinder stehen hier in der Umgebung oft hinten an. Es wird so viel Geld in den Gemeinden ausgegeben, das man sicher auch sinnvoller einsetzten könnte. Ich denke aber auch, dass da oft die Bürokratie ein großes Hinderniss ist. Alles in allem sollten wir einfach mehr auf unsere Kinder hören, ihnen zuhören, sie beobachten, mit ihnen spielen, die Welt mit ihren Augen betrachten – dann würden wir vielleicht vieles anders machen und mehr Plätze haben an denen sie sich austoben können.“


„Magst du uns noch etwas über dich verraten? Hobby’s, Lieblingsfilme oder einfach das Lieblingswetter?“


„ Sehr gerne: Hobby’s – klar und definitiv – Zeit mit Kindern verbringen, basteln, backen, plaudern, Freunde treffen und auch mal ein gutes Buch lesen Lieblingsfilme: Gefangen genommen hat mich: Ziemlich beste Freunde Und sonst – eigentlich alles was ein bisschen „anders“ ist – vom alltäglichen abweicht – auch ein wenig „schräg“ ist. Pulp fiction oder Gilberts Grape – Irgendwo in Iowa zum Beispiel.
Mein Lieblingswetter: SONNE SONNE SONNE – alles was über 30 Grad ist, ist gut.“

„Hast du noch ein persönliches Statement für uns?“

„Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat.“

Dienstag, 3. Dezember 2013

Besuch beim Backteam von EL ZWA PART 2

Zu nächtlicher Stunde gab es am Wochenende noch die ersten Ergebnisse beim Backen. Hierzu musste allerdings Dora Kaltenbrunner direkt aus Salzburg eingeflogen werden. 
Martina, Yonca und Dora Kaltenbrunner


Die zwei jungen Damen haben sich in den ersten Stunden dermaßen verausgabt, dass sie zu später Stunde die Kräfte verließen. Durch die Anleitung von Frau Kaltenbrunner konnten die tapferen Backelfen Martina und Yonca neue Kräfte sammeln und zu einem beachtlichen Ergebnis kommen.


Bald waren erste Ergebnisse zu sehen

Backen für einen guten Zweck

Samstag, 30. November 2013

Besuch beim Backteam von EL ZWA PART 1

Samstagabend, die ersten Weihnachtsbeleuchtungen duften und allerorts blinken schon fleißig die Weihnachtskekse. Grund genug, dass offizielle Backteam von EL ZWA zu besuchen.

Gute Laune bei Martina und Yonca


Hier werden schon die ersten Gurkerl eingefettet und an den Backblechen wird auch schon herum gekaut.
Handarbeit

Die Gurkerl dürften gelungen sein



Über das Ergebnis werde ich natürlich exklusiv berichten. 

Freitag, 29. November 2013

Familienfreundlich



Das Triestingtal gilt als familienfreundliche Region. Ich frage mich allerdings immer öfter wie man solche Titel bekommt. Wenn man sich die Konzepte der meisten Spielplätze anschaut kommt einem das Grauen. Rückt man bestimmte Spielplätze in das rechte Licht, erinnert das ganze aufgrund des Alters ein wenig an Bilder aus Tschernobyl. Genauso verstehe ich nicht, wie man Spielplätze planen kann und diese dann auf Schotter setzt (als Fallschutz!). In meiner Kindheit gab es noch Rindenmulch, der glaube ich jeden Fall weit besser bremst als Schotter. Mein Tipp an die Gemeinden wäre vielleicht ein bisserl mehr Geld für solche Projekte in die Hand zu nehmen und sich anschließend Gedanken darüber zu machen was sinnvoll und auf Dauer gesehen ökonomisch ist. Von Designerpreisen hat kein Kind etwas, für ein Kind zählt der Spaß und der vergeht einem auf den meisten Spielplätzen.

Donnerstag, 28. November 2013

Dein Weg zur Feuerwehr



Es ist 02:56 Uhr, ich bin relativ spät schlafen gegangen und schlafe dadurch wie ein Stein. Daher Dienstag ist läutet mein Wecker um 04:25 Uhr, ich hätte also noch eineinhalb Stunden im Bett. In der Ortschaft, in der ich Wohne herrscht um diese Zeit totenstille. Als die Uhr eine Minute weiterspringt, durchbohrt die örtliche Feuerwehrsirene die Stille. Da ich selbst bei der Feuerwehr bin düdeln im Schlafzimmer auch mein Handy und der Personenrufempfänger los. Eine nervöse Stimme teilt allen die dies hören mit, dass der Grund für die nächtliche Ruhestörung ein Kellerbrand ist. So gut es geht springe ich aus dem Bett und mache mich auf den Weg zur Feuerwehr. 

So, oder so ähnlich geht es 97.508 freiwilligen in Niederösterreich des Öfteren. Die Feuerwehren in Niederösterreich haben 2012 (!) 8,4 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Dies Teilt sich zum Großteil in 40.551 technische Einsätze, 4.482 Brände, 9.188 Verkehrsunfälle, 1.931 Menschenrettungen und 613 Tierrettungen auf. Umgerechnet ist das alle 8,2 Minuten ein Einsatz. Wenn man das so liest, könnte man meinen den Feuerwehren geht es gut. Allerdings fehlt ein wichtiger Bestandteil immer mehr. ZEIT und zwar deine. Vielen Feuerwehren fehlt es immer öfter an freiwilligen die bereit sind ihre Zeit der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Warum man das tun sollte, zeigt ein Video der Feuerwehr Ibbenbüren.




Mittwoch, 27. November 2013

Das Triestingtal im Weltall


Mittwoch ist für mich immer ein interessanter Tag, da hier die neuen Bezirksblätter erscheinen, feine Sache da es die Bezirksblätter auch als E-Paper gibt. Besonders fasziniert hat mich ein Artikel über Technik aus dem Triestingtal die ins Weltall fliegt. Das in Berndorf ansässige Unternehmen RUAG Space, stellt GPS-Navigationsempfänger her die speziell auf den Einsatz im Weltall ausgelegt sind. Mit einer russischen Rockot-Rakete wurden drei Satelliten mit Berndorfer Technik in All geschossen. Ziel der Mission ist die genaue Vermessung des Erdmagnefeldes und seiner Veränderungen. Anhand solcher Missionen sieht man eigentlich einmal wie wichtig der Wirtschaftsstandort Triestingtal ist.



Umso beschämender ist die Lage der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region. Relativ unattraktive Fahrpläne, im Winter gibt es nur bei den wenigsten Bahnhöfen feste Unterstellmöglichkeiten und wenn ist der Zustand, bzw. die Planung, mehr als fragwürdig. Manch einer mag hier die ÖBB in die Schuld nehmen, ich sehe die ÖBB hier aber nur als Teilschuldigen. Vielmehr sollten sich hier die Gemeinden um ein vernünftiges und attraktives Verkehrskonzept bemühen! Interessant wäre zum Beispiel auch eine vernünftige Anbindung an das Einkaufszentrum Bloomfield. Wie man an der aktuellen Ausgabe der Bezirksblätter nämlich sehen kann, gibt es noch immer sehr viele Leute die das Triestingtal als Ausflugsziel wählen, sei es zum Wandern, Bergsteigen oder Radfahren.


Die einzige Unterstellmöglichkeit auf einem der Leobersdorfer Bahnsteige. 
Zum Thema E-Paper: Gestern habe ich in einem persönlichen Gespräch erfahren, dass am 1.Dezember eine eigene Onlinezeitung für das Triestingtal starten soll. Auf dieses Projekt bin ich besonders gespannt, da aber hinter diesem Projekt Leute sitzen die langjährige Erfahrung in der Medienbranche haben kann man eigentlich nur das Beste erwarten. Zum Abschluss möchte ich Markus Leshem noch danken, der für mich diese Woche die Werbetrommel rührt.